17 Mär
H2 mit Remis in Weilheim
HSG Würm-Mitte II erkämpft sich Punkt beim Tabellennachbarn
14 Okt
Männer 2
Genug vorbereitet! Auch für die zweite Herrenmannschaft soll dieses Wochenende endlich der Spielbetrieb starten – am Samstag in Mindelheim.
Das letzte Punktspiel ist lange her. Am 08. März, vor
mittlerweile über 7 Monaten, gewann die Mannschaft zum fünften Mal in Folge und
hatte sich endlich wieder an die Spitzengruppe in einer sehr engen Bezirksliga
herangerobbt. Die Lust, die Saison zu Ende zu spielen, offene Rechnungen zu
begleichen und vielleicht doch noch an den Aufstiegsplätzen zu kratzen hätte
nicht größer sein können. Doch dann kam – wie wir wissen – alles anders. Ein abrupter
Saisonabbruch, ein offenes Ende, unbefriedigend für die meisten, wenn nicht
alle. Lange Zeit konnte gar kein Handball gespielt werden, eine Saison 20/21
stand auf der Kippe und steht das, wenn wir die momentane Lage betrachten,
leider immer noch. Umso wichtiger ist es nun auch für die H2, jedes Spiel, das
gespielt werden kann, zu genießen.
An der Motivation dazu hapert es definitiv nicht. Die längste Vorbereitung
aller Zeiten lieferte Trainer Thomas König neben einigem Schatten (vor allem
durch immer neue Hürden durch Corona) auch viele Lichtblicke und Anhaltspunkte
dafür, warum Handball uns allen so viel Freude bereitet und wir uns auch trotz
fehlenden Möglichkeiten zu Duschen, Mangel an Hallenzeiten oder Maskenpflicht
beim Betreten mehrmals in der Woche in die Halle stellen.
Dabei sind der volle Kader und die vergleichsweise hohe Trainingsbeteiligung hervorzuheben.
Auf jeder Position ist man in der HSG-Reserve mittlerweile mindestens doppelt
besetzt. Mit dem ehemaligen H1-Spieler Basti Waterloo, Rückkehrer Elias Mendler
am Kreis, Anatol Wegener, Markus Hölling und Torhüter Emmanuel Piet hat sich
die Mannschaft viel Qualität und Quantität mit ins Boot geholt. Dazu tragen
auch die Jugendspieler Thomas Ofner und Tjado Schöningh bei, die in der
Vorbereitung sehr gute Ansätze zeigten und in dieser Saison zum ersten Mal fester
Bestandteil der Mannschaft sein werden.
Wenn die lange Vorbereitung irgendetwas gebracht hat, dann, dass genug Zeit war, als Team zusammenzuwachsen – auf und neben dem Platz. Insgesamt vier Trainingsspiele hatte die Mannschaft, allesamt wurden gewonnen und die Leistung verbesserte sich von Mal zu Mal. Vor allem die zwei Trainingsspiele während des wie jedes Jahr überragenden Trainingslagers in Ottobeuren, in dem auch das Spielkonzept noch tiefer in den Köpfen verankert werden konnte, lieferten Grund zur Vorfreunde auf die Saison. Gegen die Bezirksoberligisten aus Ottobeuren (die zugegebenermaßen ziemlich ersatzgeschwächt aufliefen) und Schwabmünchen konnten trotz müden Knochen deutliche und souveräne Siege errungen werden. Die Neuzugänge zeigten sich gut integriert und auch der Rest der insgesamt sehr jungen Mannschaft hat scheinbar nochmal einen Sprung gemacht.
Trotzdem weiß keiner so Recht, wo man jetzt steht. In einer Liga ohne Absteiger aus der Bezirksoberliga sind die meisten Mannschaften gute Bekannte, die im Verlauf der Pandemie aber natürlich viele Veränderungen durchgemacht haben. Speziell die neu zusammengesetzte Mannschaft des TSV Partenkirchen wird als großer Favorit gehandelt, da sie nach dem Rückzug des TSV Murnau aus der Bezirksoberliga deren Spieler und in Person von Maximilian Dück einen exzellenten Trainer aufgenommen und sich damit noch einmal deutlich verstärkt hat. Auch die Reserve aus Eichenau und das Team aus Gröbenzell werden vermutlich wieder größere Rollen im Kampf um die vorderen Plätze, in dem auch die HSG mitmischen will, spielen. Generell ist aber wie in der letzten Saison bei der großen Leistungsdichte in dieser Liga mit vielen Wundertüten und Überraschungen zu rechnen. Zusätzlich bleibt es jede Woche spannend, ob die Spiele angesichts der Infektionslage tatsächlich gespielt werden. Bislang wurden 5 der eigentlich geplanten 9 Spiele an den ersten zwei Saisonwochenenden im Zusammenhang mit Corona abgesagt, unter anderem auch der Saisonauftakt unserer Mannschaft gegen Bad Tölz.
Am Samstag geht es also – Stand jetzt – erst einmal auswärts gegen den TSV
Mindelheim, der mit einem 30:19-Sieg gegen Aufsteiger Schongau in die Saison gestartet ist. Die Wunden aus der letzten Saison sind immer noch nicht so recht
verheilt. Auch wenn die Würmtaler Wasserbüffel im Rückspiel einen Sieg erringen
konnten, ist die 6-Tore-Niederlage aus der Hinrunde noch nicht vergessen und
man will auf keinen Fall ein zweites Mal den weiten Weg umsonst machen. Zumal
eine anderthalbstündige Rückfahrt mit verschwitzten, ungeduschten Männern (in der
Halle herrscht absolutes Duschverbot) wahrscheinlich nur durch zwei Punkte im
Gepäck etwas erträglicher gemacht werden kann.
Aufgrund des parallel
stattfindenden Spiels der ersten Mannschaft wird dem Team in Felix Welp eine
wichtige Stütze fehlen und aufgrund von Verletzungen sind auch die Einsätze von
Ferdinand Schlosser und Sven Johann leider gefährdet. Ansonsten müsste der
Kader aber voll besetzt und hochmotiviert sein, womit Trainer Thomas König
wieder einmal die Qual der Wahl bleibt. Also Jungs, Samstag Mindelheim – mehr
muss man nicht sagen, oder? Viel Erfolg!
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